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Protokoll der MV 2'013 PDF Drucken E-Mail

Protokoll der Mitgliederversammlung des Trägervereins Breitsch-Träff

am Mittwoch, 15. Mai 2013 im Breitsch-Träff

19:00 Uhr: gemeinsames Abendessen

20:00 Uhr: Beginn der Mitgliederversammlung

Anwesend: Inkl. Vorstand 19 Personen

 

Traktandenliste

  1. Begrüssung
  2. Protokoll der Mitgliederversammlung 2012
  3. Jahresbericht
  4. Rechnung 2012 (inkl. Revisionsbericht) / Entlastung Vorstand
  5. Budget 2013
  6. Wahlen
  7. Berichte Autonome Gruppen
  8. Sondertraktandum: Sparmassnahmen Kanton ‐ Auswirkungen auf die Quartiertreffpunkte
  9. Sondertraktandum: Haus‐ und Nutzerordnung

10. Ausblick 2013

11. Jubiläum 2013 (33 Jahre Breitsch‐Träff)

 

1. Begrüssung

Henrik heisst die Anwesenden willkommen und dankt sich für deren Erscheinen.

 

2. Protokoll 2012

Das Protokoll 2012 wird ohne Gegenstimme angenommen.

 

3. Jahresbericht               Anhang 1

Henrik erläutert kurz den Jahresbericht. Er wird ohne Gegenstimme angenommen.

 

4. Jahresrechnung und Revisionsbericht              Anhang 2

Lisa liest den Revisorenbericht vor – mit der Empfehlung zur Annahme und Entlastung des Vorstandes vor..

Roger liest Jahresrechnung vor:

Es gibt Kritik wegen Fachausdrücken, es wird um Klarheit gebeten (Käfer etc.)

Beide Berichte werden ohne Gegenstimme angenommen und

Buchhaltung, Revisoren und Vorstand werden entlastet.

 

5. Budget            Anhang 3

Roger stellt das Budget vor. Das Budget wird grossmehrheitlich angenommen.

5.1          Mutationen

236 Adressen

194 aktive

einige Wg's

Othmar schlägt vor: man sollte die Mitglieder wieder besser betreuen, sie brauchen neue Motivation, den Träff auch zu benutzen.

Der Vorstand muss Mitgliederbetreuung ins Auge fassen

5.2 Mitgliederbeitrag

Die Mitgliederbeiträge bleiben gleich, pro Jahr:

Einzelmitglied:                                 Fr. 40.-

Lebensgemeinsch./Familie:       Fr. 60.-

Kollektiv:                                            Fr. 90.-

 

6. Wahlen

Lisa verlässt leider den Vorstand, sie wird mit grossem Bedauern verabschiedet und bedankt.

Neu zum Beitritt in den Vorstand empfiehlt sich Remigio:

Er beschreibt seine bisherigen (Venerdì a cena al cinema) und kommenden Aktionen, z.B. ein Ausblick auf ein eher politisch ausgerichtetes Programm mit der UNIA.

Remigio wird einstimmig gewählt und herzlichst begrüsst.

Der verbleibende Vorstand wird einstimmig wiedergewähltObwohl keine Wiederwahl ansteht, fragt Henrik die Mitglieder ob sie ihr Vertrauen in eines oder mehrere Vorstandsmitglied verloren haben. Diese würden dann freiwillig abtreten. Keine entsprechende Wortmeldung der Mitglieder..

 

7. Berichte der autonomen Gruppen

Die anwesenden Vertreter berichten:

Discogruppe:

berichtet, die Gruppe habe 2011 wieder keinen Gewinneinen Verlust gemacht , möglicherweise auch wegen dem neuen Eintritt von Fr. 5und muss daher auf 2013 erstmals einen kleineren Eintritt (CHF 5.00) verlangen. Die erste Prioriät sei es, den Betrieb überhaupt finanzieren zu können, Sie haben 2 Prioritäten: man möchte einerseits rauskommen und andererseits den Gewinn weitergeben, also spendenwäre es schön wenn auch wieder ein Gewinn erwirtschaftet würde, den man für wohltätige Zwecke spenden könnte. Es stehen auch Wechsel in der Zusammensetzung der Gruppe an.

Lismigruppe:

wird von Barbara vorgestellt: viel Zuspruch, internationale Teilnehmer – man lernt strickend sprechen oder sprechend stricken. In gegenseitiger Hilfe und Austausch kann viel gelernt und weitergegeben werden. Viele Teilnehmer/innen freuen sich, in Gesellschaft stricken zu können, es ist ein sehr geschätztes Angebot.

Remigio:

Die Reihe „Venerdì a cena al cinema“ der Gruppe Pecore nere hat grosses Echo gefunden und viele Interessenten in den Breitsch-Träff gebracht. Es werden neue Aktivitäten folgen wie z.B. eine eher politisch ausgerichtete Reihe mit der UNIA und einer Reihe von Abenden mit Essen und Tanz (Tarantella).

Neu: Sardische Veranstaltungen: Damiano stellt den ersten Abend aus einer Reihe von Veranstaltungen mit sardischer Folklore in Aussicht: eine Gesangsgruppe wird sardische Lieder singen.

Auch das Midwuchznacht entwickelt sich gut, die Tischrunde wird langsam grösser und es kochen immer wieder neue Leute. Als ausserordentlich geschickt hat sich auch erwiesen, die Mietenden zu Besprechung, Schlüsselübergabe und Vertragsabschluss auf den Mittwoch Abend zu bestellen.

Die Salsakurse von Orestes entwickeln sich ebenfalls gut, die Leute machen Vortschritte, die Tanzabende sind sehr gefragt.

 

8. Sparmassnahmen Kanton - Auswirkungen auf die Quartiertreffpunkte s.Anhang

Henrik berichtet:

Die vbg wird vermutlich ab 2014 ein kleineres Budget haben, Personalabbau und Schliessungen von Quartierträffs werden die Folge sein. Wir sind zuversichtlich, dass der Breitsch-Träff verschont bleibt. Es wäre das Dümmste, unsere 12'000 Fr. auch noch zu streichen, denn wir sind das lebende Beispiel dafür, dass es auch mit weniger geht. Wir können zuversichtlich sein, dass es uns nicht wieder betrifft.

 

9. Haus‐ und Nutzerordnung                    

9.1 Verantwortlicher für Ordnung, Übergabe und Abnahme

Der Vorstand schlägt die Schaffung einer Hauswartposition vor. Die entsprechende Person soll gegen eine monatliche Pauschalentschädigung von ca. CHF 200.- die Abgabe/Übernahme der Mieten abwickeln und regelmässige Kontrollen durchführen. Die Freiwilligkeit bei der Durchsetzung der Hausordnung funktioniert nur bedingt. Es gab auch schon eine Reklamation von Seiten des Schulamtes (betr. Küche). Auch von den Mitgliedern werden Stimmen laut, mit der Sauberkeit im Träff sei es nach wie vor nicht zum Besten bestellt. Aufgabe: gegen geringes Gehalt (ca. Fr. 200.-) Abgabe/Übernahme abwickeln und Kontrolle durchführen.

Begründung:

Verschiedene Beschwerden werden vorgebracht, die obige Forderung begründen:

Sonja hat schon sehr oft geholfen und findet es einfach grausig. Kein Putzmaterial, alles fehlt, sie findet es unzumutbar.

Chlöisu hat in der Toilette gleich die Falle in der Hand gehabt, er sagt, es sei schon kaputt gewesen und nicht gemeldet worden.

Remigio hat ebenfalls bei Antritt seiner Veranstaltung hinter dem Buffet eine grosse Kiste mit Karton- bzw. Papierabfall vorgefunden.

Mietschädenschäden und Zusatzreinigungen müssen vom Verursacher getragen werden.

Wenn Schäden nicht offensichtlich zuzuordnen sind, wird mit dem Schulamt verhandelt.

Abstimmung:

Bewilligung für Budget von 200.-- Fr. für Ordnungsbeauftragten wird grossmehrheitlich angenommen.

9.2. Schlüssel

Es wird beantragt, dass mehr Schlüssel ausgegeben werden.

Hugo Studer hat Bedenken und warnt vor Schwierigkeiten wenn zuviele Schlüssel im Umlauf sind.     

Tom gibt zu bedenken, dass wir auch mit mehr Schlüsseln den Träff nicht früher betreten können. Es ist nach wie vor explizit verboten, den Träff früher zu betreten.

 

10. Ausblick

10.1 Jubiläum 33 Jahre Breitsch-Träff

Henrik stellt fest, dass das geplante Jubiläumsheft mit Texten von Nutzern und VIPs wohl nicht zustande kommt, da keine Beiträge eingehen.

Als Alternative wird am 9. November 13 ein Jubiläumsfest vorgesehen. Das Programm wird unverzüglich geplant.

Folgende Personen ausser dem Vorstand sind bereit, mitzuhelfen:

Sonja von Remigio - Annie Rohrer - Othmar Tschopp halb - Thomas neben Othmar – Madeleine Augustini – Daniel Jakob – Barbara Zimmermann - Heidi Bucher – Hugo Studer – Damiano Monni – Lisa Hug = 10,5 Personen

Vorstand: Henrik, Robert, Remigio, Ursula, Tom, Roger, Henriette = 7 Personen

 

11. Verschiedenes

11.1 Wirtepatent

Othmar ist nicht mehr bereit, sein Patent für nur Fr. 100.-- zur Verfügung zu stellen. Er verlangt mindestens Fr. 140.--/Monat. Bei einem niedrigeren Betrag wird er aussteigen.

Robert: erwidert, dass wir das vor fast einem Jahr schon diskutiert haben. Wir nehmen es zur Kenntnis finden aber, dass hier nicht der richtige Ort für dieses Diskussion ist. Der Vorstand muss das abklären. Othmar's Patent ist jedenfalls leicht zu ersetzen: seinerzeit sind wir mit dem „kleinen Patent“ von Andreas Gutmann gut zurecht gekommen. Das wäre für uns ebenfalls ok.

Keine weiteren Anträge

Henrik dankt allen für die Teilnahme bzw. für ihren Einsatz und schliesst die Sitzung um 22h16

 

Für das Protokoll:

Henriette Kläy

 
MV Mitgliederbrief PDF Drucken E-Mail

Liebe Breitschler

„Das Quartierzentrum x ist ein lebendiger Treffpunkt für die Quartierbevölkerung..

Hier begegnen sich Bewohnerinnen jeden Alters,

unterschiedlicher Interessen und Herkunft." So oder ähnlich lautet das

Mantra jedes Quartierzentrums auf der eigenen website (sofern eine solche

überhaupt vorhanden ist). Gelebt wird dies aber vor allem in der Theorie.

Schon die Altersstruktur eines Quartierzentrums besteht meistens aus einem

klaren Übergewicht der Jahrgänge der Gründergeneration und ist kein Abbild

der effektiven Alterstruktur des jeweiligen Quartiers. Was die Herkunft

angeht, sind die Quartierzentren eigentlich sehr international ausgerichtet

und werden von Migrantinnen rege genutzt. Viele Schweizer und vor allem

Eidgenossen sehen jedoch nicht ein, wie sie dort eine Heimat finden könnten.

Dies führt auch dazu, dass die Interessen in den Quartierzentren recht

einseitig verteilt sind. Lebendig wird ein Quartierzentrum so allenfalls in der

Impression der wenigen Nutzer, nicht aber in der Wahrnehmung der

Quartierbevölkerung, welche sich grössenteils ausgeschlossen fühlt oder

fühlen will.

Der Vorstand hat an einer Retraite im August 2013 die Strategie für die

nächsten Jahre diskutiert und sich dabei klar zum Quartierzentrum bekannt.

Wir wollen wahrgenommen werden als ein Ort an dem jeder, ungeachtet

seiner Herkunft oder Gesinnung als Mensch willkommen ist und an welcher

er/sie sich einbringen kann. Unseren Leistungsauftrag „Integration" verstehen

wir nicht als reine Herkunftsintegration, sondern als Katalysator für die

Vernetzung aller Quartierbewohner. Unser Fokus wird daher in der nächsten

Zeit auf Angeboten liegen, welche möglichst weite Teile des Quartiers

ansprechen sollten. Wir glauben, dass wir damit in wenigen Jahren wieder

von der gesamten Quartierbevölkerung als ein lebendiger Quartiertreffpunkt

aufgenommen werden.

Der Breitsch-Träff feierte in einem rauschenden Fest im November 2013 sein

33jähriges Bestehen. Er ist nach dem Tscharni das älteste noch bestehende

Quartierzentrum der Stadt Bern und hat wohl die wechselvollste Geschichte

von allen. Auf dieser Geschichte gilt es, allerdings ganz ohne verklärende

Nostalgie, die nächsten 33 Jahre aufzubauen.

Der Jahresabschluss 2013 war sehr erfreulich und unser Eigenkapital beträgt

über CHF 20'000.- was sehr solide ist. Dieses Geld werden wir aber auch

brauchen um die anstehenden Instandhaltungen und Verbesserungen der

Infrastruktur im Träff finanzieren zu können. Bei gleich bleibend erfolgreichem

Geschäftsgang, werden wir aber bald auch wieder in der Lage sein, Projekte

zu fördern und unterstützen, wobei diese als Vorgabe zu einer nachhaltige

Verbesserung der Attraktivität des Breitsch-Träffs für die Quartierbevölkerung

führen müssen.

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächsten Jahre im Breitsch-Träff

Henrik Uherkovich

Präsident Trägerverein Breitsch-Träff

 
Mitgliederversammlung PDF Drucken E-Mail

Mitgliederversammlung des Trägervereins Breitsch-Träff am Mittwoch 4.6., ab 18.30

Einladung
Begleitbrief von Henrik Uherkovich
Protokoll der MV 2013

Traktandenliste

 
Haus- und Nutzungsordnungen PDF Drucken E-Mail

Haus- und Nutzungsordnungen

als PDF

Getränke

Hausordnung

Kellerbenutzung

Schlüssel

Einzelmieten

Einzelmieten (Ablauf)

Vorstandsreglement

 

 
Der Breitsch-Träff will PDF Drucken E-Mail

• der Quartierbevölkerung und anderen Interessierten als Begegnungsort dienen
• mit Projekten die Wohnqualität im Quartier fördern und erhalten
• Plattform für Quartieranliegen sein
• Begegnungen von Menschen aller sozialen Schichten und aller Nationen ermöglichen
• als Drehscheibe von Informationen dienen
• sich für eine soziale, umweltbewusste und demokratische Gesellschaft einsetzen
• Ort für kulturelle Veranstaltungen sein und auch unbekannten KünstlerInnen Auftrittsmöglichkeiten bieten