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Breitschträff bleibt mit Sozialvorsteherin Edith Olibet im Gespräch

Von Claudia Salzmann. Aktualisiert um 17:43

Der Breitschträff geniesst nach wie vor breite Unterstützung in der Bevölkerung. Das zeigt die Petition mit über 4300 Unterschriften. Am Montagnachmittag traf man sich mit der Gemeinderätin Edith Olibet, um über Zukunftsszenarien zu diskutieren.

Der Quartierstreff am Breitenrainplatz existiert seit 30 Jahren und muss sich neu definieren.

Der Quartierstreff am Breitenrainplatz existiert seit 30 Jahren und muss sich neu definieren.
Bild: zvg

Edith Olibeth wird die Unterschriften in Empfang nehmen. (Bild: zvg)

Zwei Monate lang sammelte der Breitschträff intensiv Unterschriften, um die Schliessung des Quartiertreffs im kommenden März abzuwenden. Dabei seien nun 4300 Unterschriften der Bevölkerung zusammengekommen, wobei die meisten von ihnen das Breitenrain-Quartier ihr Zuhause nennen. Die Petition werde nun bald an die Gemeinderätin Edith Olibet (SP) übergeben werden, wie Giovanni «Fashion» Schuhmacher telefonisch bestätigt.

Am Montagnachmittag trafen die Verantwortlichen sich mit Olibet, um mit ihr über das weitere Vorgehen zu diskutieren. Robert Rottermann vom Breitschträff erklärte vorgängig ihr Anliegen: «Wir haben eine Reihe von ‹abgestuften› Vorschlägen, von denen wir glauben, dass sowohl der Breitschträff erhalten werden kann, als auch alle Beteiligten sich mit gewahrtem Gesicht aus der Affäre ziehen können.»

Zukünftig auch kostenpflichtige Angebote

Der Breitschträff habe bisher nie rote Zahlen geschrieben, wie Giovanni «Fashion» Schuhmacher gegenüber der «Berner Zeitung» im September sagte. Und doch steht der Quartiertreff unter finanziellem Druck. Eine mögliche Lösung könnten eine Mischung von kostenpflichtigen Angeboten, wie Mittagstisch oder Raumvermietung, und dem Treffpunkt für die Quartierbewohner sein.

Nach dem Treffen mit der Sozialvorsteherin Olibet am frühen Montagabend teilt der Breitschträff telefonisch mit: «Wir bleiben weiterhin im Gespräch. Momentan können wir noch nicht sagen, ob es positiv oder negativ ausgehen wird.»

Frischer Wind im Treff

Eigentlich tue es dem Treff gut, dass er seine Aktivitäten überdenken müsse. Rottermann gibt zu, dass in letzter Zeit eine gewisse Trägheit eingekehrt sei. «Nun haben wir neue Ideen und bereits einige umgesetzt.» Beispielsweise habe man die Schaufenster umdekoriert, damit mehr Licht in die Räumlichkeiten komme und so die Leute anziehe.

Eigentlich sei es auch einfach, einen Treff zu beleben. «Man muss nur das ‹Füdle lüpfe› und einfach etwas machen», lacht Rottermann.

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.11.2011, 17:43 Uhr